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Songtexte und Gedichte von T. Paul Fischer

1986 bis 1990

Die neuen Möglichkeiten der Elektronik faszinierten mich und da ich mit zeitweise 3 Jobs neben dem Studium noch etwas sparen konnte, leistete ich mir das, was alle Musiker zu der Zeit haben wollten: einen Sampler. Hier entschied ich mich nicht für das Einsteiger-Modell, sondern klotzte statt zu kleckern. So kaufte ich für horrendes Geld (4700DM) einen Roland S-50. Eine weise Entscheidung, denn diesen habe ich noch bis zur Jahrtausendwende eingesetzt. Mit dem kleinen Modell, das immerhin auch mit 2700DM zu Buche geschlagen hätte, wäre ich schon nach einem Jahr an dessen Grenzen gekommen.
Nun war es also einfach, mehrstimmige Arrangements und komplexere Melodien aufzunehmen, vor allem, wenn man wie ich nicht gerade das Wunder der Rhythmusfestigkeit und außerdem nicht virtuos an den Tasten ist. Mit Hilfe des Computers konnte man aufgezeichnete Noten bequem dahin zurechtschubsen, wo diese eigentlich sein sollten. Allerdings galt dies nur für jene musikalischen Phrasen, die mit elektronischen Klangerzeugern gespielt werden konnten. Schwierig wurde es, wenn ich Gesang aufnehmen wollte. Hierzu musste ich live singen, während das Playback lief und der Cassettenrecorder den Mix aufnahm. Geräte zur Stimmbearbeitung hatte ich nicht, so dass der Unterschied in der Soundqualität zwischen Gesang und Instrumentalem gewaltig war.

Neben der zeitraubenden Faszination des Computers hatte ich dennoch Lust, auch Neuland mit einem herkömmlichen Instrument zu betreten und kaufte mir ein gebrauchtes Tenor-Saxophon. Um es richtig zu beherrschen, hätte ich allerdings wesentlich mehr Zeit zum Üben investieren müssen.
Aus der Zeit sind nur drei passable Aufnahmen erhalten, die hier etwas aufbereitet zu hören sein werden. Die restlichen Songs müsste ich nochmal neu einspielen.

Hören beim Lesen

Auf den einzelnen Seiten sind die jeweiligen Songs erreichbar. Allerdings bricht die Wiedergabe ab, wenn man die Seite wechselt, um weiterzulesen. So gibt es hier einen Link zur SoundCloud-Playlist, die sich in einem anderen Browserfenster öffnet, damit man diese Seiten anschließend ohne Abbruch der Wiedergabe lesen kann. Wo Licht, da auch Schatten: man hört nicht unbedingt den Song, zu dem man gerade den Text liest. Außerdem fehlen meist die neuesten Songs in der Playlist.

Neues


Ganz frisch sind die Aufnahmen des 1981 komponierten Songs "Straßen­musiker-­Blues", der 2018er Kompo­sition "Damit ich nichts mehr seh" und des 2019 getexteten "Ich stelle mal fest".

Ende 2018 kamen "Die Nadel" sowie Gesamtlisten aller bislang hörbaren Songs in unterschiedlicher Sortierung hinzu, die in einem Rutsch abgespielt werden können.

Der Spätfrühling 2018 lieferte:
Kein Wunder" von 1981,
Der Kumpan von 1983, das gesprochene Gedicht
Sonntag" von 1980 und die Rekonstruktion von
Das Schenken, gedichtet 1984.

Zuvor brachte die zweite Hälfte 2017 folgende Veröffentlichungen:
Überflüssig. von 1979,
Krähwinkel von 1979,
Bahnhof vom Herbst 1988,
Wir wollen von 1981, und die noch sehr "wackelige" Idee des 1982 getexteten Songs Mir graut`s.

Letzte Änderung der News: 15.03.2019
Letzte Änderung am Gesamtinhalt: 24.05.2019
(in Datei "Neujahr.php")

Hinweis

Momentan sind die meisten Links durchgestrichen und inaktiv, da die Songs noch nicht vollständig erfasst oder korrigiert sind. Die Texte sind zum Teil auf Bierdeckeln, Rändern von Flugblättern oder sonstwie kreuz und quer auf Zetteln entstanden und nun muss ich erst mal wieder ausprobieren, welche denn nun die offizielle Fassung sein wird. Die in dem Textbuch "Die ersten drei Jahre" enthaltenen Versionen sind leider nur die Urversionen, nicht die, die sich in der Spielpraxis bewährt haben.
Ausprobiert wird natürlich mit Gitarre in der Hand und dem Versuch, auch die zugehörige Musik zu rekonstruieren. Das braucht ein wenig Zeit. Aber nach und nach werden die Links aktiv und die Songs erreichbar sein.
Songs auf Zetteln

©2015-2019, sicpaul alias T.P.Fischer